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Zubehör für das Brennholz schlagen

Das Zubehör beim Brennholz schlagen ist wichtig, aber nicht das Wichtigste. Viel wichtiger ist die Sicherheit im Wald und vieles mehr zu Schutz von Mensch und Natur. Solche Dinge werden jedem der sein Brennholz gerne selber machen möchte in einem Motorsägenkurs vermittelt. Am Ende des Kurses wird dann eine Teilnahmebescheinigung ausgehändigt. Erst jetzt darf mit der Holzernte begonnen werden. Das Machen von Brennholz ist in drei Teile einzuteilen. Der erste Schritt ist das Fällen der Bäume.

Schutzkleidung und Kettensäge

Hierfür wird neben der Schutzbekleidung für den Menschen, auch noch eine Kettensäge benötigt. Die Schutzbekleidung besteht aus einer speziellen Hose, Sicherheitsschuhen, Handschuhen und einen Helm. Dieser Helm ist aber mehr funktional, er schützt nicht nur den Kopf, sondern durch ein Visier noch die Augen oder besser das ganze Gesicht. Ebenso ist ein Gehörschutz an dem Helm angebracht. Dass eine Kettensäge im Einsatz nicht gerade leiste ist, dürfte wohl bekannt sein. Für das Brennholzschlagen muss auch noch das Einverständnis des Grundbesitzers vorliegen, sollte hier nur am Rande erwähnt werden.

Holz in 1 Meter Stücke schneiden

Im zweiten Schritt wird nur das Holz in handliche Stücke geschnitten und gespalten. Meist wird im ersten Schritt der Baum in 1 Meterstücke geschnitten. Das wird auch mit der Kettensäge gemacht. Für das Spalten des Holzes gibt es mehrere Wege. Für einige dieser Methoden werden aber treue Geräte, daher soll an dieser Stelle nicht darauf eingegangen werden. Bei härten Hölzern mit der Kettensäge ein Längsschnitt begonnen, etwa 15 cm tief. In diesen Längsschnitt kommt dann ein Spaltkeil. Dieser Spaltkeil sorgt dafür, dass der Schnitt sich in Längsrichtung ausdehnt und das Holz teilt. Getrieben wird der Holzkeil mit einem Spalthammer. Dieser ist ein schwerer Hammer mit langem Stiel.

Holz spalten

Die eine Seite des Spalthammers ist flach, wie bei einem Schlosserhammer und die andere Seite sieht aus wie eine Axt, nur mit einem anderen Spaltwinkel an der Schneide. Für den dritten Schritt wird ein guter Lagerort benötigt. Dieser sollte an einer sonnigen Stelle sein und der Wind sollte auch gut durch das Holz gehen können. Das Brennholz darf nicht direkt auf dem Boden liegen, da es dort faulen würde und nicht mehr für das Verbrennen geeignet ist. Darauf wird dann das Holz gesetzt und im Winter mit einer Plane abgedeckt.

Brenholzsäge

Bei Bedarf wird das Holz nun vom Stapel geholt und mit einer Brennholzsäge auf die benötigte Länge geschnitten. Es werden im Allgemeinen drei Standardlängen am Markt angeboten. Die erste Länge ist 25 cm, die zweite 33 cm und die letzte 50 cm. Natürlich gibt es auch andere Wege um Brennholz herzustellen, doch dies ist die übliche in der privaten Brennholzgewinnung.

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