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Brennholz selber schlagen

Wer sein Brennholz selber schlagen möchte, kann sich viele Vorteile zu nutzen machen. Vorraussetzung dafür ist, dass man über die richtigen Werkzeuge verfügt. Eine gute Brennholzsäge und ein Holzspalter gehören dazu. Die Kostenseite ist wohl der wichtigste Grund dafür. Ein angenehmer Nebeneffekt der Holzernte ist, dass es körperlich fit hält. Besonders für Menschen, die viel im Büro sitzen, ist der Wald ein Fitnessstudio, in dem auch noch Geld gespart werden kann. Allerdings sollte man wissen, wer sich für diesen Schritt entscheidet, dass diese Arbeiten immer nur im Winter stattfinden. Bekanntlich ist der Winter kalt und feucht, wer noch Pech dazu hat, dem ist es nicht kalt genug, damit der Boden gefroren ist. Jeder würde dann lieber hinter seinem Kamin sitzen und sich an der Wärme freuen, anstatt im Matsch zu versinken beim Brennholz schlagen.

Vorraussetzungen zum Brennholzschlagen

Eine Grundvoraussetzung zum Brennholz schlagen ist, dass man einen Kettensägenschein machen muss oder diesen bereits besitzt. Nur dann darf jemand im Wald mit einer Kettensäge arbeiten. Dann muss sich darum gekümmert werden, dass man ein Los im Wald bekommt. Dies erreicht man am besten durch den ortsansässigen Forstwart. Diesen sogenannten Holzsammelschein, gibt es sowohl in staatlichen, als auch in privaten Wäldern. Wer allerdings ein eigenes Stück Wald besitzt, der hat damit am wenigsten Arbeit.

Holz im Wald aufbereiten

Nach den Rechten kann es dann endlich losgehen. Meistens werden die Bäume für Brennholz schon vom Waldbesitzer geschlagen, sodass der Käufer des Holzsammelscheins nur noch den Baum zerteilen muss. Hier gibt es aber auch noch einige Unterschiede. Manche Waldbesitzer lassen das Holz rücken, das bedeutet, es wird aus dem Dickicht an den Weg oder an den Waldrand gezogen. Diese Kosten sind im Holzpreis enthalten, und sie erleichtern die Arbeit des Brennholzmachers extrem.

Diese Lösung ist auch besser für den Wald, da schneller wieder Ruhe in ihn einkehrt und die Tiere wieder ungestört leben können. Im Gegensatz zu dieser Lösung werden die Bäume im Dickicht liegen gelassen und vom Holzsammler dort vor Ort zerkleinert. Da der Ort, an dem der Baum liegt, mitunter ziemlich unwegsam sein kann, ist es viel Arbeit das Brennholz aus dem Wald zu bekommen. Auch wenn diese Lösung viel mehr Arbeit bedeutet, so ist sie doch um einiges günstiger.

Holz nach dem Schlagen weiterverarbeiten

In beiden Fällen sollte das Holz direkt nach dem Zerlegen des Baumes auch gespalten werden. Das verhindert das Faulen des Holzes und beschleunigt die Trocknung. Dass für solche Arbeiten gutes und stabiles Werkzeug verwendet werden muss, sollte vor dem Beginn der Arbeiten klar sein. Daher ist es von vornherein sehr wichtig auf gutes Arbeitsmaterial zu achten, da ansonsten diese Kosten durch Ersetzen von Werkzeugen teurer kommen können, als die gesparten Kosten durch das selber schlagen der Bäume ausmacht. Und nach dem Spalten muss das Holz mit einer Brennholzsäge auf die richtige Länge zugeschnitten werden

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