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Brennholz Tipps

Sie sind beneidenswerter Besitzer eines Kamins oder Kaminofens? Herzlichen Glückwunsch. Sie können somit in unbeschreiblicher Weise wohlig-warme Winterabend und romantische Teestunden im Wohnzimmer (oder einem anderen Raum) vor dem flackernden und knisternden Kaminfeuer verbringen.

Brennholz spalten und sägen

Brennholz kann man auch selber spalten und auf Länge sägen. Um das Brennholz zu spalten holt man sich am besten einen Holzspalter. Mit einer Brennholzsäge kann man das Brennholz auf die richtige Länge zuschneiden. Die Baukreissägen werden von folgenden Herstellern  angeboten: Atika, Posch, Scheppach, Güde und Widl.

Als ideale Holzarbeiten für Kaminfeuer gelten

  • Buche – mit einem Brennwert von mehr als 200 kWh pro Raummeter an erster Stelle, entwickelt ebenfalls besonders viel Glut
  • Esche – gleichwertig, jedoch seltener und deshalb teurer
  • Birke – bläuliche Falle und angenehm duftend durch ätherische Holz, brennt jedoch etwas schneller ab
  • Fichte, Kiefer – durch Harze angenehm doch, jedoch Funkenflug, deshalb nicht für offene Kamine oder offene Öfen geeignet, Späne ideal zum Anzünden von Feuer und zum Räuchern
  • Eiche – sehr lange Branddauer mit wenig Glut, Flamme und Funken, holziger Geruch
  • Erle – Sommerholz, da es schnell herunterbrennt
  • Auch Ahorn, Ulme, Akazien und Obsthölzer wie Kirsche eignen sich. Vorsicht beim Schneiden von Birnenholz; es gilt als extrem hart.

Restfeuchte

Laut Experten brennt Kaminholz nur ideal, wenn die Restfeuchte weniger als 20 % beträgt, was erst nach zwei Jahren Trockenlagerung der Fall ist. Brennholz sollte deshalb nicht im Keller aufbewahrt werden, sondern luftig und überdacht, um nicht muffig zu werden.

Lagerung

Kaminholz kann an einer Wand (Haus, Garage, Schupppen, Gartenhaus) gestapelt werden. Es darf niemals direkt auf dem Boden liegen, sondern auf einer Unterlage (Latten, Paletten). Man fertig eine seitliche Halterung, wobei die Maximalspannweite bei drei bis vier Metern liegen sollte. Nun kann das Holz aufgeschichtet werden. Auch Stapeln in Unterständen ist möglich, unter anderem in Kreisform. Abgedeckt werden sollte mit Holz oder Wellblech, möglichst nicht mit Plastik.

 Brennholz kaufen

Baumärkte liefern Kaminholz sogar kleingeschnitten in der klassischen Scheitlänge von 25 bis 33 cm. Meterholzpreise liegen zwischen 75 und 100 Euro, je nach Holzsorte; beachten Sie die obigen Holztipps bezüglich der Brenndauer und Effizienz. Obwohl die Holzpreise gestiegen sind, liegen die Preise günstiger als Öl- bzw. Gaspreise. Vergessen Sie nicht, Kamin bzw. Ofen regelmäßig zu säubern und benutzen Sie zur Sicherheit immer einen Funkenschutz.

 

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